Tischtennis – die Entdeckung einer alten Liebe

Wenn wir schon beim Thema Randsportarten sind …. seit Oktober 2018 bin ich wieder im Tischtennis aktiv.

Knapp 30 Jahre lang hatte ich den kleinen Schläger mit den unterschiedlich farblich abgesetzten Flächen nicht mehr in der Hand gehabt.

Inzwischen haben sich die Regeln bezüglich der Zählweise ganz massiv verändert. Meine Erinnerungen an Sätze, die bis 21 Punkten gezählt werden, gehören schon lange der Vergangenheit an. Heute werden Sätze bis zum elften Siegerpunkt ausgespielt.

Doch irgendwie ist es mit dem Tischtennis ein wenig wie mit dem Schwimmen … man verlernt es nie so ganz. Ein paar Abende trainierst du Vor- und Rückhand und schon ist das alte Ballfeeling wieder da.  Dabei wollte ich es nicht übertreiben. Irgendwie musste ich mich aufgrund meines Bürojobs mal wieder sportlich betätigen und wir alle wissen, dass Jogging stocklangweilig und für adipöse Menschen auch nicht unbedingt die gelenkschonenste Sportart ist.

Ballsportarten machen hingegen Spaß und fördern die Sozialkompetenz innerhalb eines Trainingsteams. Ich wollte zunächst jedoch ohne Druck und rein aus Spaß daddeln. Deshalb wurde es bei mir zuerst einmal die Tischtennis-„Hobbygruppe“ der Kaltenkirchener TS.

Inzwischen spiele ich bei den 6. Herren in der 8. Kreisklasse Segeberg (zugegeben, die tiefste Klasse, die es gibt) und trainiere bis zu 3 x 2 Stunden in der Woche. So kann´s gerne weitergehen.

Hier noch ein Tipp an alle, die auch ein paar Pfunde zu viel mit sich herumschleppen oder sich altersbedingt nicht so wirklich an anstrengende Sportarten heranwagen:

Spielt Tischtennis in einer Freizeitgruppe. Je nach Qualität habt ihr es an der Platte selbst in der Hand, ob ihr viel laufen und die Bänder strapazieren müsst. 🙂
Bei uns im Verein spielen einige über 80-jährige, die die Jungspunde zum Teil noch nass machen.